Richtiges Verhalten in den Bergen

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust. Jedes Jahr besuchen viele Touristen aus den nördlichen Teilen Deutschlands das schöne Berchtesgaden, und die meisten von ihnen kommen, um zu wandern und die herrliche Bergwelt der Berchtesgadener Alpen, aber auch der nahegelegenen Salzburger Bergwelt zu genießen. Leider passieren auch jedes Jahr wieder Unfälle, vielfach aufgrund der […]

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust. Jedes Jahr besuchen viele Touristen aus den nördlichen Teilen Deutschlands das schöne Berchtesgaden, und die meisten von ihnen kommen, um zu wandern und die herrliche Bergwelt der Berchtesgadener Alpen, aber auch der nahegelegenen Salzburger Bergwelt zu genießen. Leider passieren auch jedes Jahr wieder Unfälle, vielfach aufgrund der Ungeübtheit der Wanderer, aber auch oft wegen des falschen Verhaltens und Unterschätzung einer Wandertour.
Was gilt es also zu beachten, damit die Lust am Wandern nicht vergeht und man sicher wieder ins Tal kehrt?


Einer der wichtigsten Faktoren bei einer Wandertour ist das Wetter. Es ist kein Ammenmärchen, dass das Wetter in den Bergen oft rasend schnell umschlagen kann. Wenn man bei einem derartigen Wetterumbruch gerade auf dem Berg ist, kann das sehr unangenehm sein und auch gefährlich. Daher, gerade bei längeren Touren, unbedingt den Wetterbericht beachten. Überschätzen Sie sich nicht selbst. Planen Sie ihre Touren gemäß ihrer Kondition. Es macht ja auch keinen Spaß, wenn man sich oder die Familie total überfordert, da geht der ganze Genuss einer Wanderung verloren. Hochalpine Touren sind nur etwas für geübte Bergsteigerinnen und Bergsteiger. Aber auch die kleineren Routen können es in sich haben. Gutes Schuhwerk und immer genug zu trinken dabei, das sind die beiden wichtigsten Bestandteile ihrer Wanderausrüstung. Die allerwichtigste Grundregel, wenn Sie zu einer Tour aufbrechen, geben Sie Daheimgebliebenen Bescheid, wohin Sie unterwegs sind. Im Notfall kann dieses Wissen lebensrettend sein! Bleiben Sie auf den markierten Wegen und nehmen Sie keine Abkürzungen, oftmals ist das zwar sehr verlockend, kann aber unter Umständen sehr gefährlich sein.
Noch ein paar Tipps, die das Verhalten gegenüber den Tieren
anbelangen.  Zum einen verbringen Nutztiere ihre Sommer nach wie vor auf den Almen und zum anderen leben hier auch viele Wildtiere. Bei Kühen, Pferden, Schafen und Ziegen bleiben Sie einfach ruhig. Die Tiere sind nicht bösartig, oft einfach nur neugierig. Gehen Sie ruhig weiter, sollte das eine oder andere doch einmal zu aufdringlich werden, Wanderstöcke flößen den meisten großen Respekt ein. Hundehalter sollten ihr Tier immer an der Leine führen, damit der Hund nicht jagen kann und somit eventuell eine ganze Kuhherde aufscheucht und wild macht. Manche Nutztiere auf der Alm fühlen sich durch Hunde, selbst wenn diese ruhig sind, bedrängt und können daher auch angreifen, wenn der Hund an der Leine ist. In diesem Fall die Leine los lassen und Bello & Co einfach laufen lassen.
Wenn Sie sich an diese einfachen Tipps halten, steht Ihrem Wandervergnügen mit der ganzen Familie und dem Familienhaustier nichts mehr im Weg!

 

 

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In der Zeit von 03. Juni bis Ende
September | Montag bis Freitag von 16.00 – 19.00 Uhr

Alpine Auskunft im Bergsteigerhaus Ganz
Watzmannstraße 4
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Tel.: +49 8652 976 46 15
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Notruf „112“

 

Foto: ©-Netzer-Johannes

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